Tölzer Orgelfesttage 2011



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Orgelsymposium in Moskau 2010

Das 5. internationale Orgelsymposium fand in der Russischen Gnessin Musikakademie in Moskau vom 17. bis 21. März 2010 statt. Das Thema war in diesem Jahr Johann Sebastian Bach. Auf dem Programm standen 15 Vorträge, neun Konzerte und eine Orgelführung in der ev.-luth. Peter- und Pauls-Kirche mit ihrer vor kurzem restaurierten Sauer-Orgel von 1898, eine Führung durch die Musikinstrumente im Glinka-Museum und die Vorstellung der ersten russischen Gesamtausgabe der Bachschen Orgelwerke. Sowohl Rundfunk als auch Fernsehen und bedeutende Zeitungen berichteten in Russland über das 5. internationale Orgelsymposium. Die Vortragenden der Konferenz kamen aus Moskau, St. Petersburg, Ukraine, Schweden und Deutschland. Die Teilnahme der deutschen Professoren wurde durch die Unterstützung des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) und seines stellvertretenden Generalsekretärs Prof. Wilfried Bergmann möglich. Geplant ist, die musikwissenschaftlichen Vorträge zu veröffentlichen.
Der Chef des Verlages "Russischer Musikverlag", Dmitri Dmitriev, stellte die ersten sechs Bände der neuen russischen Gesamtausgabe des Orgelwerkes Johann Sebastian Bachs vor. Die Bände enthalten den Notentext der Neuen Bach-Ausgabe. Eine Gruppe führender russischer Musikwissenschaftler hat den einzelnen Bänden einen kritischen Kommentar beigegeben. Die restlichen fünf Bände werden Ende des Jahres 2010 erscheinen, so dass dann die russische Gesamtausgabe der Orgelwerke von J. S. Bach in elf Bänden vollständig vorliegen wird.

Vielfältige und abwechslungsreiche Konzerte erwarteten die Teilnehmer: ein Orgelkonzert mit Prof. Alexander Fiseisky in der Tschaikowskyhalle (Rieger-Kloss-Orgel); Konzerte mit Prof. Ulfert Smidt sowie mit Prof. Wolfgang Seifen an der Kuhn-Orgel in der katholischen Kathedrale; ein Orgelkonzert mit Studierenden der Gnessin Musikakademie in deren Orgelsaal mit der Gesamtauführung der ,Orgelmesse' (Clavierübung III) von Joh. Seb. Bach; ein Klavierabend mit Prof. Evgeni Koroliov (Deutschland, Joh. Seb. Bach: Goldbergvariationen); ein Konzert mit allen sechs Partiten von Joh. Seb. Bach, gespielt von den bereits genannten Studierenden am Flügel im Orgelsaal unter der Leitung von Prof. Vera Nosina und Lidia Reznikova; ein Duoabend mit dem Österreicher Luz Leskowitz (Violine) und Anna Magergut (Klavier und Orgel); Cembalokonzerte mit Jory Vinikour (Frankreich) und Margarita Eskina (RGAM).
Es war eine Woche interessanter Begegnungen und des Austauschs. Für uns Teilnehmer aus Deutschland war es absolut faszinierend, wie groß die Begeisterung und Liebe des russischen Publikums für die Orgelmusik ist. Die große Tschaikowskyhalle war bei dem Konzert von Prof. Fiseisky außerordentlich gut besucht, ebenso die Konzerte in der großen katholischen Kathedrale - davon können wir in Deutschland nur träumen. Wünschenswert wäre, dass in Russland mehr Orgeln gebaut würden.
Die Ziele der internationalen Orgelsymposien in Moskau, der einzigen in ganz Russland, lassen sich folgendermaßen umschreiben:

  • Es werden musikwissenschaftliche Vorträge gehalten und durch Veröffentlichung bekanntgemacht. So wird ein Band mit den Vorträgen des 5. Symposiums über Werke von Joh. Seb. Bach erscheinen.

  • In Russland gibt es nur sechs Institute, an denen Organisten und Organistinnen ausgebildet werden. Die jährlichen internationalen Orgelsymposien sind für das Land von sehr großer Bedeutung, weil die Gnessin Musikakademie das einzige Ausbildungsinstitut ist, in dem dieser intellektuelle Austausch regelmäßig stattfindet. Angestrebt wird eine Begegnung mit anderen Nationen.

  • Wie im Bericht erläutert, gibt es ein großes Interesse an Orgelmusik. In Moskau sind mehrere Säle vorhanden, in denen es möglich wäre, Orgeln zu bauen. Die Symposien sollen auch dazu anregen, diese Idee weiter zu verfolgen.

  • Die Studierenden und Absolventen der Gnessin Musikakademie musizieren selbstverständlich auf allerhöchstem musikalischen und technischen Niveau. Durch ihre Konzerte werden sie bei den Teilnehmern des internationalen Orgelsymposiums bekanntgemacht.

  • Die Kontakte, die durch die Symposien entstehen, sind für die Deutschlandtourneen der Studierenden von Bedeutung.

Das 6. Internationale Orgelsymposium in Moskau wird vom 20. bis 27. März 2011 stattfinden, die Konferenz ist für den 24. und 25. März 2011 geplant. Auch für Besucher aus Deutschland erweitert ein Besuch in Moskau den Horizont und man lernt für das eigene Schaffen dazu. Beim 6. Internationalen Symposium wird die Interessierten eine Orgelwoche erwarten, in der man die  Herzlichkeit besonderer Menschen in einer Weltstadt im Sinne von "Musik - Moskau- Mentalität" erleben kann. Deshalb sei zu dieser Woche im März 2011 herzlich eingeladen.

(© Ars Organi, 58. Jhg., Heft 3, September 2010, S. 190 - 191, Henrike Schäfer und Kerstin Wolf)
Advert Ars Organi 2009

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On the 12th of October, 2008 a very special event took place at the Moscow Catholic Cathedral.
In order to contribute to the memory of J. S. Bach, and to remind our contemporaries of the value and importance of his music, Alexander Fiseisky is going to begin an exciting concert project – the performance of all the existing organ compositions of J. S. Bach. This repertoire will be introduced at the Cathedral in a series of 15 recitals during three concert seasons: 2008-2009, 2009-2010 and 2010-2011.

The programme of the whole cycle is based on W. Schmieder’s Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke von Johann Sebastian Bach.
It contains of the organ music which definitely was created by J. S. Bach. Apart of it some other compositions are included of which we cannot be sure that they belong to Bach.
Not taken were those pieces which have not been finished by the composer. From those others which have several variants (versions?) normally only one is chosen.
In the concert season 2008-2009 the recitals will take place on the following dates:

12.10.2008
Programm 1

Präludium und Fuge C-Dur, BWV 545

Choralbearbeitungen:
Valet will ich dir geben, BWV 735
Christ lag in Todesbanden, BWV 718

Choralbearbeitung
Wo Gott der Herr nicht bei uns hält, BWV 1128

Präludium und Fuge  g-Moll, BWV 535

Kleines harmonisches Labyrinth, BWV 591

Trio-Sonate Es-Dur, BWV 525
Ohne Tempobezeichnung
Adagio
Allegro

Choralbearbeitungen:
Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich, BWV 732
Gelobet seist du, Jesu Christ, BWV 723
Jesu, meine Freude, BWV 713
Liebster Jesu, wir sind hier, BWV 706
Allein Gott in der Höh’ sei Ehr’, BWV 711
Herzlich tut mich verlangen, BWV 727

Passacaglia c-Moll, BWV 582

07.12.2008
Programm 2

Orgelbüchlein
(45 Choralbearbeitungen, BWV 599-644)

1.  Nun komm, der Heiden Heiland
2. Gott, durch deine Güte
3. Herr Christ, der ein’ge Gottes-Sohn
4. Lob sei dem allmächtigen Gott

5.  Puer natus in Bethlehem
6.  Gelobet seist du, Jesu Christ
7.  Der Tag, der ist so freudenreich
8.  Vom Himmel hoch, da komm’  ich her
9.  Vom Himmel kam der Engel Schar
10. In dulci jubilo
11. Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich
12. Jesu, meine Freude
13. Christum wir sollen loben schon
14. Wir Christenleut’
15. Helft mir Gottes Güte preisen
16. Das alte Jahr vergangen ist
17. In dir ist Freude

18. Mit Fried’ und Freud’ ich fahr’ dahin
19. Herr Gott, nun shleuß den Himmel auf
20. O Lamm Gottes, unschuldig
21. Christe, du Lamm Gottes
22. Christus, der uns selig macht
23. Da Jesus an dem Kreuze stund
24. O Mensch, bewein’ dein’ Sünde groß
25. Wir danken dir, Herr Jesu Christ
26. Hilf Gott, daß mir’s gelinge
27. Christ lag in Todesbanden
28. Jesus Christus, unser Heiland
29. Christ ist erstanden
30. Erstanden ist der heil’ge Christ
31. Erschienen ist der herrliche Tag
32. Heut triumphieret Gottes Sohn
33. Komm, Gott Schöpfer, heiliger Geist
34. Herr Jesu Christ, dich zu uns wend’
35. Liebster Jesu, wir sind hier
36. Dies sind die heil’gen zehn Gebot’
37. Vater unser im Himmelreich
38. Durch Adams Fall ist ganz verderbt
39. Es ist das Heil uns kommen her
40. Ich ruf’ zu dir, Herr Jesu Christ
41. In dich hab’ ich gehoffet, Herr
42. Wenn wir in höchsten Nöten sein
43. Wer nur den lieben Gott läßt walten
44. Alle Menschen müssen sterben
45. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig

15.02.2009
Programm 3

Acht kleine Präludien und Fugen, BWV 553-560;
Präludium und Fuge C-Dur
Präludium und Fuge d-Moll
Präludium und Fuge e-Moll
Präludium und Fuge F-Dur
Präludium und Fuge G-Dur
Präludium und Fuge g-Moll
Präludium und Fuge a-Moll
Präludium und Fuge B-Dur

Trio-Sonate c-Moll, BWV 526
Vivace
Largo
Allegro

Orgelchoräle der Neumeister-Sammlung, BWV 1090-1098:
Wir Christenleut’
Das alte Jahr vergangen ist
Herr Gott, nun schleuß den Himmel auf
Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen
O Jesu, wie ist dein Gestalt
O Lamm Gottes, unschuldig
Christe, der du bist Tag und Licht
Ehre sei dir, Christe, der du leidest Not
Wir glauben all an einen Gott

Fantasie (Präludium) und Fuge g-Moll, BWV 542

29.04.2009
Programm 4

Toccata (Präludium) und Fuge F-Dur, BWV 540

Choralpartita “Christ, der du bist der helle Tag”, BWV 766

Concerto a-Moll, BWV 593
Ohne Tempobezeichnung
Adagio
Allegro

Fantasie C-Dur, BWV 570

Fantasia und Imitatio h-Moll, BWV 563

Präludium und Fuge G-Dur, BWV 550

Präludium und Fuge a-Moll, BWV 543

21.06.2009
Programm 5

Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541

Choralbearbeitungen:
Valet will ich dir geben, BWV 736
Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 699
Herr Christ, der ein’ge Gottes-Sohn, BWV 698
Gelobet seist du, Jesu Christ, BWV 697
Wir Christenleut’, BWV 710

Fuge g-Moll, BWV 578

Trio-Sonate e-Moll, BWV 528
Adagio. Vivace
Andante
Un poco Allegro

Choralbearbeitungen:
Ach Gott, vom Himmel sieh’ darein, BWV 741
An Wasserflüssen Babylon, BWV 653b
Wo soll ich fliehen hin, BWV 694
Wer nur den lieben Gott läßt walten, BWV 691
Ein’ feste Burg ist unser Gott, BWV 720

Präludium und Fuge c-Moll, BWV 546


Symposium 2008


Symposium


Zweite Internationale Orgeltagung in Moskau

Vom 21. bis 25. März 2007 fand in Moskau an der Staatlichen Gnessin-Akademie für Musik die zweite internationale Orgeltagung statt. Tagungsleiter und Leiter der Orgelklasse Alexander Fiseisky hatte ein Programm vorbereitet mit Referaten und Berichten der Teilnehmer, Exkursionen zu Moskauer Orgeln und Konzerten. Unter den rund 55 Teilnehmern (deutlich mehr als 2006) aus Russland, Weißrussland, der Ukraine, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und den Niederlanden waren Organisten, Organologen und andere Musikwissenschaftler, Orgelbauer und Dozenten.

Die Tagung wurde eröffnet mit einem Konzert an der Kuhn-Orgel (1955, IV/74) in der katholischen Kathedrale Mariä Empfängnis. Wolfgang Baumgratz spielte für mehrere hundert Zuhörer ein interessantes Programm mit Werken von u. a. Buxtehude und Bach. Vorher hatte eine Exkursion zu der ältesten Orgel Moskaus im Foyer des Musikinstrumentenmuseums >M. I. Glinka< geführt, die von Friedrich Ladegast 1868 als Hausorgel (op. 50, III/16) gebaut worden und 1998 nach einer Restaurierung in dem Museum aufgestellt worden ist. Im kleinen Konzertsaal befindet sich eine Orgel von Alexander Schuke (1976, II/28). Diese Orgel ist in gepflegtem Zustand und muss zu den gelungenen Werken der Potsdamer Werkstatt gerechnet werden. Das Glinka-Museum hat eine ausgedehnte Instrumentensammlung und bietet zudem eine permanente Übersichtsausstellung über russische Komponisten.
Das Thema der Tagung, "Die Orgel im 21. Jahrhundert", war recht allgemein gehalten, was dazu führte, dass die Vorträge, für die zwei ganze Tage reserviert waren, sehr unterschiedlich thematisiert waren. Orgelbaumeister Hans-Georg Vleugels berichtete über die Entwicklung von Konzertsaalorgeln und verlas auch den Vortrag "Umgang mit historischen Pfeifen" von Prof. Alfred Reichling. Martin Balz sprach über die deutsche Orgeltabulatur und ihren Einfluss auf das Spiel. Der Vortrag "Von Buxtehude zu Bach" von Wolfgang Baumgratz wurde bereits im vorigen AO-Heft veröffentlicht (H. 2/2007, S. 77 f.). Prof. Edgar Krapp sprach über Julius Reubke als Schüler von Franz Liszt. Seine Interpretation von Reubkes Sonate über den 94. Psalm am nächsten Tag in der katholischen Kathedrale vor weit über tausend Zuhörern fand großen Beifall.
Orgelbauer Remy Mahler referierte über den Einfluss der Windversorgung auf die Tonbildung. Über Orgelmusik und Orgelbau in Spanien referierte Juan Paradello (Rom), über Orgeln in der Ukraine Sergei Kaliberda (Lviv). Aus den Niederlanden kamen Beiträge von Orgelbaumeister Peter van Rumpt (Direktor von Orgelbau Pels & Van Leeuwen in Herzogenbusch) über den Orgelbau in niederländischer Sicht, Erik van der Heijden über Orgeln in der Euregio (dem Gebiet um Maastricht, Aachen und Lüttich) und Bert Wisgerhof über den niederländisch- deutschen Komponisten Gerard Bunk. Auffallend war das hohe Niveau der Vorträge von zwei jungen russischen Musikwissenschaftlerinnen. Ekaterina Popova hat in Moskau über die Registrierungskunst der Sweelinck-Schüler promoviert und zeigte in ihrem Vortrag interessante Beziehungen zwischen Orgelbau und Registrierpraxis in den Niederlanden, Norddeutschland und Skandinavien. Der in Österreich wohnhafte Dmitry Bondarenko gab eine ausgezeichnete Übersicht über Orgelkunst im 17. Jahrhundert an den europäischen Höfen. Der erste Kongresstag wurde beendet mit Vortrag und Konzert des Briten Andrew McCrea. Er spielte an der englischen Orgel, die seit 1995 im Orgelsaal der Gnessin Akademie steht (Jones 1871, II/II). McCrea gab einen guten Einblick in die englische Orgelmusik von John Stanley bis Samuel Sebastian Wesley. Er illustrierte seinen Vortrag mit sehr schön gespielten Klangbeispielen.
In zwei Konzerten ließen sich die Studenten der Orgelklasse hören. Das Programm des zweiten Konzerts bestand ausschließlich aus russischen Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Obwohl im Konzertsaal der Akademie leider (noch) nur zwei riesige E-Orgeln zur Verfügung standen, spielten die meisten Studenten inspiriert. Höhepunkt in dem fast drei Stunden dauernden Konzert war ohne Zweifel die bewegende Aufführung von »In croce« für Cello und Orgel von Sofia Gubaidulina.
Die Exkursionen boten Gelegenheit, einen Großteil der Moskauer Orgeln kennenzulernen. Besucht wurde die Röver-Orgel in der Reformierten Kirche (1898, III/38); die erste Phase der schon längst fälligen Restaurierung ist in Vorbereitung. Die Sauer-Orgel in der lutherischen Kathedrale St. Peter und Paul (1898, III/33) ist ein wunderschönes Instrument, das vor zwei Jahren liebevoll von Orgelbaumeister Hüfken (Halberstadt) restauriert wurde.
Am sehr frühen Sonntagmorgen (die Sommerzeit hatte gerade begonnen) besuchten wir das neue "Moscow International House of Music", ein von der Architektur her sehr auffallendes Gebäude. Die 2005 durch Klais und Glatter-Götz Orgelbau gebaute Orgel (IV/84) bleibt vor allem durch den lauten Klang und die unruhige Front in Erinnerung.
Das Schlusskonzert an der Orgel (Rieger- Kloss 1959, IV/81) im Konzertsaal >P. I. Tschaikovsky< gestaltete Gastgeber Alexander Fiseisky selbst mit einem französisch- symphonischen Programm (Franck, Widor, Vierne und Messiaen). Auch hier wieder einige hundert Zuhörer, die Fiseisky zu zwei Zugaben bewegen konnten.
Russland ist eine Orgellandschaft in Entwicklung. Das Fehlen einer kirchlichen Orgelkultur bietet reiche Chancen, um die Orgel ohne kirchlichen Kontext darzustellen. Für das Publikum ist die Orgel ein unbekanntes Phänomen mit erstaunlichen Möglichkeiten. Für Westeuropäer sehr auffallend ist der große Anteil junger Leute unter den ebenso auffallend zahlreichen Besuchern der Orgelkonzerte.
Die nächste Orgeltagung der Gnessin-Akademie findet am 27. und 28. März 2008 in Moskau statt. Informationen sind erhältlich im Internet unter <www.gnesin.nl>.

(© Bert Wisgerhof Handjesgras 39 NL-3902 RS Veenendal published in Ars Organi, Volume 55, Book 3, September 2007)


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Ars Organi 2



Alexander Fiseisky playing with his daughter Vera in Tumlingen

For more information about the concert of Alexander Fiseisky and Vera Fiseiskaya in Tumlingen,please, visitthe section Review

The Third Part of the Clavieruebung by J. S. Bach.
Theology in Sound and Number

(Article in the magazine Muzikalnaya Akademiya [Music Academy], No. 1, pp. 142-151; No. 2, pp. 144-151, Moscow, 2006)

Participation in the National Convention of American Guild of Organists, Chicago from 2nd to 6th of July 2006 with recital and workshop on Russian organ music

International Organ Festival in the Trinity Church, New York from 29th of June to 3rd of August 2006
Alexander Fiseisky of Russia performs Bach, Mendelssohn, Franck, Homilius, and Glazunov on Trinity Church's state-of-the-art Marshall & Ogletree organ (29.06)
A streaming telecast is available...


International Organ Festival in Minsk, April-December 2006

International Organ Symposium in the Russian Gnessins' Academy of Music, Moscow, 21-25 March 2006
Visit the picture gallery...
Reviewed in Ars Organi, volume 2, June 2006, p.118 (download as pdf-document)


International Ogan Festival in the Moscow Philharmony, November 2005


History of the Organ and the Organ Music in Latvia, Article
(Acta Organologica, vol. 28, pp. 11-36, Kassel, 2004)


The Organ and Organ Music in Russia, Article
(The American Organist - magazine, vol. 37 No. 11, pp. 60-66, New York, 2003)


Second volume of the anthology Organ Music in the Baltic States - Organ Music in Estonia, published by Baerenreiter Verlag, is available.

The Organ in the History of the Music Culture
(3rd Century before Christ - The End of the 18th Century)
Book, in preparation


Historic and Contemporary Organs in Germany
Book, in preparation

Organ Music in the Baltic States, volume 3: Organ Music in Lithuania
(Bärenreiter-Verlag, Kassel, BA 8423, in preparation)